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Peter Beard (1938–2020) nahm eine einzigartige Stellung zwischen Fotografie, Kunst und Naturdokumentation ein. Sein Buch »The End of the Game« (1965) dokumentierte die Zerstörung der Tierwelt Ostafrikas und wurde zum Klassiker. Wegweisende Ausstellungen im International Center of Photography in New York und im Centre National de la Photographie in Paris etablierten ihn als Künstler weit über die Grenzen der Fotografie hinaus.
Im Zentrum von Beards Werk stehen seine Tagebücher. Er versah seine Fotografien mit Handschrift, Zeichnungen, Zeitungsausschnitten, Blättern, Tinte und Farbe, mitunter sogar mit Blut, und machte so jeden Abzug zum Unikat. Seine Bilder von Elefanten, Löwen und Geparden zeigen die überwältigende Schönheit der afrikanischen Wildnis ebenso wie ihre Zerstörung durch den Menschen – ein Thema, das sein gesamtes Œuvre durchzieht. Er arbeitete mit vielen der bedeutendsten Künstler seiner Zeit zusammen, darunter Andy Warhol, Terry Southern, Truman Capote und Francis Bacon. Auch in der Modefotografie unternahm er erste Schritte: Er brachte die damals völlig unbekannte Iman in die USA und begründete ihre Karriere als Model.
2016 · Guild Hall Museum, East Hampton
2010 · Museum of Contemporary Art Jacksonville
2009 · Watari Museum of Contemporary Art, Tokio
2006 · CAMERA WORK Gallery, Berlin
2003 · CAMERA WORK Gallery, Hamburg
2001 · The Andy Warhol Museum, Pittsburgh
1999 · KunstHausWien, Wien
1998 · CAMERA WORK Gallery, Berlin
1997 · Palazzo Reale, Mailand
1996 · Centre National de la Photographie, Paris
1977 · International Center of Photography, New York
International Center of Photography, New York
The Metropolitan Museum of Art, New York
The Museum of Modern Art, New York
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