Nadav Kander

 

Nadav Kander (*1961 in Israel) wuchs in Südafrika auf, bis er im Alter von 21 Jahren nach England umsiedelte. Seine erste Begegnung mit der Fotografie und den Möglichkeiten des Mediums waren die alljährlichen Urlaubsfotografien des Vaters und die anschließenden Diashows. Als er selbst begann zu fotografieren, zog er Inspiration aus den Werken von Künstlern wie Paul Strand und Alfred Stieglitz. Seine Bildsprache wurde zudem von Beginn an von der allgegenwärtigen Ungerechtigkeit der Apartheid – die auch die Bildkultur des Landes maßgeblich bestimmte – und dem eigenen Unbehagen dem gegenüber beeinflusst.

Nadav Kander gewann mit der Serie »Yangtze – The Long River« im Jahr 2009 den hoch dotierten Prix Pictet. Im selben Jahr erregte er mit der Serie »Obama’s People« großes Aufsehen: Das »New York Time Magazine« publizierte die komplette und vielfach preisgekrönte 52-seitige Strecke im Zuge einer Sonderausgabe zur Vereidigung des amerikanischen Präsidenten. Nadav Kander fotografiert für zahlreiche Magazine wie »Another Man«, »Dazed & Confused«, »Rolling Stone«, »The Sunday Times Magazine« oder »The New York Times«. Seine Werke befinden sich u.a. in den Sammlungen des Victoria and Albert Museum und der National Portrait Gallery (London) und werden darüber hinaus in der Royal Photographic Society (Bath), dem Tate Museum (London) und dem Palais de Tokyo (Paris) ausgestellt. Neben seinen weltbekannten Porträts erstellt Nadav Kander regelmäßig zeitgenössische Fotokunstserien in den Bereichen Akt, Landschaft und Stillleben.

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