Will McBride

Will McBride (1931–2015) war ein in Berlin lebender US-amerikanischer Photograph. McBride verbrachte seine Kindheit und Jugend in Chicago und studierte unter anderem von 1950 bis 1953 Malerei und Kunstgeschichte in New York. Daneben nahm er Privatunterricht bei Norman Rockwell. Während seines Militärdienstes für die U. S. Army war er zwischen 1953 und 1955 in Würzburg stationiert, danach blieb er in Deutschland und studierte Philologie an der Freien Universität Berlin. Ab 1959 etablierte er sich als freischaffender Photograph, zunächst in Berlin und ab 1961 in München. Dort gründete er 1965 auch ein eigenes Photostudio, in dem er hauptsächlich für die Werbebranche arbeitete. Von 1972 bis 1982 zog er sich aus dem Berufsleben zurück und lebte zusammen mit seinem Freund in der Nähe von Casoli Camaiore in der Toskana, wo er sich mit Malerei und Bildhauerei befasste. 1983 eröffnete er in Frankfurt am Main ein Photostudio, das er bis 1998 betrieb.

McBride arbeitete als Bildreporter für Zeitschriften wie »Quick«, »Eltern«, »Geo«, »Stern«, »Life«, »Look«, »Playboy« oder »Paris Match«. Die Jugendzeitschrift »twen« veröffentlichte 1960 McBrides Porträt seiner schwangeren Frau Barbara im Profil, was einen Skandal auslöste. Empörung erregten auch McBrides Photodokumentation der Geburt seines Sohnes und – insbesondere – sein Aufklärungsbuch »Zeit mal!«. 1992 fand die Retrospektive »Will McBride – 40 Jahre Photographie« statt, die u.a. in Frankfurt, Bonn, Hamburg und München gezeigt wurde. 2004 wurde McBride mit dem Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) für sein »stilbildendes Lebenswerk« geehrt.

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Will McBride (2000)

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