Philipp Keel

Bei Philipp Keel arbeitete sich bereits in früher Kindheit ein starkes Interesse zu den bildenden Künsten heraus. Im Jugendalter begegnete er erstmals dem Medium der Photographie als künstlerisches Ausdrucksmittel. Nach einer Ausbildung am Berklee College of Music in Boston gründete Philipp Keel in der Schweiz eine kleine Werbagentur, auch um die Unabhängigkeit seines Kunstschaffens zu gewährleisten, bevor er an der Münchener Hochschule für Fernsehen und Film Regie studierte. Die anschließend in Kalifornien verbrachte Lebensphase prägte sein künstlerisches Schaffen nachhaltig. Er etablierte sich in dieser Zeit als Künstler, Filmemacher sowie Autor, schrieb u.a. den Bestseller »All about Me« und begann sich intensiv mit Farbphotographie auseinanderzusetzen.

Die Kooperation mit dem Printer Don Weinstein – der auch mit Künstlern wie Richard Avedon, Annie Leibovitz und Helmut Newton zusammenarbeitete – öffnete Philipp Keel einen experimentellen Raum, in dem er seine eigene Bildsprache herausarbeiten konnte. In den späten 1990er-Jahren entwickelte er zusammen mit Epson die Imbue Prints – eine bis heute unter Künstlern weit verbreitete Drucktechnik, die auch Grundlage zum persönlichen Anspruch höchster Qualität für Papier, Prints und Rahmungen ist. Neben zahlreichen Ausstellungen weltweit war Philipp Keel im Jahr 2001 auch mit einer Einzelausstellung auf der Art Basel vertreten, in der weltweit erstmals Imbue Prints präsentiert wurden. Seit 1999 erschienen zudem mit »Look at Me«, »Color« und »AISA – Images from an Imaginary Continent« drei hochwertige Photobücher zum photographischen Oeuvre des Künstlers. Philipp Keel lebt bis heute sein künstlerisches Schaffen über die Photokunst hinaus auch in weiteren Gattungen der bildenden Künste wie Malerei oder in Zeichnungen aus. Nach dem Tod seiner Mutter, der Malerin Anna Keel, und seines Vaters, dem Verleger Daniel Keel, leitet Philipp Keel seit 2012 den Diogenes Verlag.

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Ausstellungen bei CAMERA WORK

»Splash« (2013)

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