Elliott Erwitt

Elliott Erwitt wurde 1928 in Paris geboren, verlebte die ersten Lebensjahre in Europa und emigrierte 1939 mit seiner Familie in die USA. Er studierte zuerst Photographie, später auch Film. Als Erwitt 1951 in den Militärdienst eingezogen wurde, arbeitete er dort als photographischer Assistent. In dieser Zeit photographierte er neben seinen militärischen Pflichten für diverse Publikationen. Während einem seiner Aufenthalte in New York lernte er Edward Steichen, Robert Capa und Roy Stryker kennen, die zu wichtigen Mentoren wurden. Nachdem er von 1950 bis1952 als freischaffender Photograph für »Life«, »Look« oder »Holiday« arbeitete, trat er 1954 der Agentur Magnum bei. Neben seiner Arbeit als Photograph hat sich Elliott Erwitt seit den 1970er-Jahren auch als Filmemacher betätigt. In beiden Genres spiegeln sich sein unverwechselbarer Humor und seine Fähigkeit, diesen pointiert zu visualisieren, wider. Alltägliche Momente aus dem Leben von Mensch und Tier werden in Bildern eingefangen, die von einer einzigartigen Wahrnehmung zeugen. Der Photograph vereint in sich die Fähigkeit mit derselben Sensibilität sowohl ein Porträt der trauernden Witwe Kennedys als auch ein Abbild der in den 1950er-Jahren durch Rassismus entzweiten Gesellschaft Amerikas zu realisieren. 2003 widmete CAMERA WORK dem preisgekrönten Künstler eine Einzelausstellung. Elliott Erwitts Arbeiten werden weltweit in bedeutenden Museen gezeigt, darunter im Metropolitan Museum of Art in New York, im Art Institute Chicago, im Kunsthaus Zürich, im Centre Nationale de la Photographier in Paris und im Reina Sofia Museum in Madrid.

 

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Ausstellungen bei CAMERA WORK

Elliott Erwitt (2003)

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